Die von der EBD Group organisierte Fachkonferenz BioPharm AmericaTM 2011, die vom 7. – 9. September im Boston stattfindet, dürfte für die Biotech-Szene eine der produktivsten Partnering Veranstaltungen des Jahres werden. Die größten Pharma- und Biotech-Unternehmen der Welt, u. a. Abbott, AstraZeneca, Bayer, Bristol-Myers Squibb, Celgene, Genentech, Gilead, GlaxoSmithKline, Merck, Novartis, Novo Nordisk, Nycomed, Pfizer, Roche, Sanofi-Aventis-Genzyme, Shire und Takeda-Millennium werden erwartet.
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Bayer investiert 35 Mio. € in den Ausbau der Biologika-Entwicklung. Auf einer Anlage in Wuppertal, die Ende 2012 in Betrieb gehen soll, werden 20 Mitarbeiter beschäftigt sein und biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe für späte Phasen der klinischen Entwicklung produzieren. Bayer will sich auf Gerinnungsfaktoren, Antikörper und andere therapeutische Proteine konzentrieren. Vorrangig sollen Tumortherapien entwickelt werden.??
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Morphosys verfügt mit 12 klinischen Projekten und insgesamt 76 verschiedenen Wirkstoff-Programmen über eine der umfangreichsten Antikörper-Pipelines der Branche.
Morphosys kooperiert mit Pharmakonzernen wie Bayer, Merck & Co oder Pfizer – allerdings ist Novartis durch eine Kapitalbeteiligung von 7% der wichtigste Allianz-Partner.
Neben dem Verkauf von Antikörper-Lizenzen an Partner entwickelt Morphosys aber auch auf eigene Rechnung. Besonders weit fortgeschritten ist der Wirkstoffkandidat MOR 103, der bisher bei Rheuma eingesetzt werden sollte – jetzt teilte Morphosys mit, dass dieser Antikörper auch bei Multipler Sklerose eingesetzt werden soll.
boerse.ARD.de
Die Pharma- und Biotech-Branche ist im Umbruch: Gleich mehrere Branchengrößen haben in den vergangenen Tagen groß angelegte Restrukturierungspläne bekanntgegeben. Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer wird weltweit 4.500 Stellen abbauen, allein in Deutschland sind es 1.700. Ab 2013 sollen jährlich 800 Mio. € eingespart werden.
Auch bei Roche stehen große Veränderungen an: Roche steigt aus der RNAi-Technologie aus. Der Standort Kulmbach, das firmeneigene Exzellenzzentrum für RNA-Therapeutika, mit 70 Mitarbeitern wird geschlossen. Die strategische Neuausrichtung ist Teil des Effizienzprogramms Operational Excellence, mit dem der Baseler Konzern jährlich bis zu 1,8 Mrd. Euro einsparen will.
Auch Qiagen, Deutschlands größtes Biotech-Unternehmen hat Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Man will sich auf neue Vertriebsstrategien für die molekulare Diagnostik konzentrieren. In diesem Bereich, in dem das Unternehmen inzwischen die Hälfte des Umsatzes macht, soll die Stellenzahl in Zukunft noch steigen. So sollen die Umsatzrückgänge in den USA aufgefangen werden.
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