Die von der EBD Group organisierte Fachkonferenz BioPharm AmericaTM 2011, die vom 7. – 9. September im Boston stattfindet, dürfte für die Biotech-Szene eine der produktivsten Partnering Veranstaltungen des Jahres werden. Die größten Pharma- und Biotech-Unternehmen der Welt, u. a. Abbott, AstraZeneca, Bayer, Bristol-Myers Squibb, Celgene, Genentech, Gilead, GlaxoSmithKline, Merck, Novartis, Novo Nordisk, Nycomed, Pfizer, Roche, Sanofi-Aventis-Genzyme, Shire und Takeda-Millennium werden erwartet.
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Sanofi-Aventis teilte den Abschluss der Genzyme Übernahme mit. Nach Ablauf der verlängerten Übernahmefrist am 1. April hielt Sanofi-Aventis bereits 85% der Anteile. Für die noch ausstehenden Anteile bot Sanofi
74 USD je Aktie. Damit kostet die Übernahme gut 20 Mrd. Interessant ist Genzyme für die Franzosen vor allem wegen seiner Forschungen an Mitteln gegen seltene Krankheiten.
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Sanofi-Aventis hat sich mit dem Genzyme grundsätzlich geeinigt. Das Gebot wurde von 69 auf 74 US-Dollar in bar je Aktie erhöht. Insgesamt hat die Transaktion jetzt ein Volumen von 19 Mrd. USD. Spätere Zahlungen zusätzlich zum Kaufpreis sind beim Erreichen bestimmter Ziele möglich. Diese Erfolgsprämie könnte bei 5 – 6 USD je Aktie liegen.
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Im vergangenen Jahr konnte der Pharmakonzern dank kräftiger Einsparungen den Gewinn noch einmal steigern. 2011 dürfte der zunehmende Einsatz von Generika die Gewinne aber zum Schmelzen bringen. Sanofi steht vor der Herausforderung, dass Patentabläufe für Medikamente mit Mrd.-Umsätzen der Generika-Konkurrenz ausgesetzt sind. Bis 2013 verlieren Bestseller wie Taxotere und Eloxatin, Plavix und Lovenox ihren Patentschutz.
Derzeit prüft Sanofi die Bücher von Genzyme. Dabei geht es vor allem um Lemtrada, einem Mittel gegen Multiple Sklerose. Die Erwartungen gehen hier weit auseinander. Nach -Schätzungen von Genzyme könnte es 5 Jahre nach Zulassung 3,5 Mrd. USD Umsatz bringen. Sanofi-Aventis erwartet deutlich weniger.
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