Morphosys hat nach erwartetem Verlust im 2. Quartal seine Umsatz- und Gewinnziele für 2011 bekräftigt. Nach einem fulminanten Auftaktquartal durch Meilenstein-Zahlungen von Novartis wurden im 2. Quartal Verluste von 3,8 Mio. € ausgewiesen. Morphosys ist eines der wenigen deutschen Biotech-Unternehmen, das auf Jahressicht Gewinne schreibt. Der Umsatz soll um 20–25% auf bis zu 110 Mio. € steigen. Für das operative Ergebnis werden 10–13 Mio. angestrebt. Morphosys hat sich auf die Entwicklung humaner Antikörper spezialisiert, um Medikamente zur Behandlung von Krebs, Rheuma oder Multipler Sklerose zu entwickeln. Derzeit forscht man in Kooperation mit Konzernen wie Novartis, Roche , Pfizer oder Boehringer Ingelheim an 75 Projekten, von denen sich 18 in der klinischen Entwicklung befinden.
a|m
Evotec und Active Biotech vereinbarten eine Zusammenarbeit bei der Suche nach neuen Wirksubstanzen gegen Krebs- und Immun- Erkrankungen:
Mit dem Ziel der Leitstrukturoptimierung wird Evotec nun – aufbauend auf den Ergebnissen eines Hochdurchsatz-Screening-Projektes zur Identifizierung niedermolekularer Substanzen gegen ein von Active Biotech ausgewähltes Target – seine integrierte Medizinalchemie-Plattform nutzen, um die Screening Hits zu optimieren.
finanzen.net
Lange Zeit hat die Biotechnologie im rohstoffreichen Norwegen kaum eine Rolle gespielt. Erst seit Ende der 90er Jahre fördert die norwegische Regierung aktiv Unternehmen in der Biotechnologie, um sie als Wirtschaftszweig aufzubauen. Diese Förderprogramme zeigen nun Wirkung: Vor allem in der medizinischen Biotechnologie sind eine ganze Reihe von Unternehmen entstanden, die meisten in der Krebsforschung. Norwegen hat inzwischen mehr Medikamente in der Entwicklungs-Pipeline als Schweden.
biotechnologie.de
Wie fliegende Untertassen sehen die winzigen Nano-Roboter aus, die Karlsruher Forscher beim Ars Electronica-Center im österreichischen Linz vorgestellt haben. Die Sonden sollen in der menschlichen Blutbahn eingesetzt werden, das Blut der Patienten überwachen und Viren oder Tumorzellen mit einem eingebauten Laser unschädlich machen. Dazu benötigt der mit einem Mini-U-Boot verglichene Kleinstroboter drei Komponenten, die zusammen nicht größer als einen Millimeter sein dürfen: Antrieb und Kommunikations-Zentrale sowie ein diagnostisch-therapeutisches Zentrum. Für einige der Komponenten kann heute schon auf die Mikrosystemtechnik zurückgegriffen werden und die heutigen Voraussetzungen lassen darauf hoffen, dass wir in 20 bis 25 Jahren das erste Nano-U-Boot zur Krebsbekämpfung einsetzen können.
biotechnologie.de