Morphosys hat nach erwartetem Verlust im 2. Quartal seine Umsatz- und Gewinnziele für 2011 bekräftigt. Nach einem fulminanten Auftaktquartal durch Meilenstein-Zahlungen von Novartis wurden im 2. Quartal Verluste von 3,8 Mio. € ausgewiesen. Morphosys ist eines der wenigen deutschen Biotech-Unternehmen, das auf Jahressicht Gewinne schreibt. Der Umsatz soll um 20–25% auf bis zu 110 Mio. € steigen. Für das operative Ergebnis werden 10–13 Mio. angestrebt. Morphosys hat sich auf die Entwicklung humaner Antikörper spezialisiert, um Medikamente zur Behandlung von Krebs, Rheuma oder Multipler Sklerose zu entwickeln. Derzeit forscht man in Kooperation mit Konzernen wie Novartis, Roche , Pfizer oder Boehringer Ingelheim an 75 Projekten, von denen sich 18 in der klinischen Entwicklung befinden.
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Actelion lässt sich nach einem guten Ergebnis 2010 und in Anbetracht seiner Pipeline nicht von ungeduldigen Finanzinvestoren beunruhigen. Der Reingewinn stieg 2010 um einen Viertel auf 390,6 Mio. CHF.
Im Vertrauen in die langfristige Leistungsfähigkeit der Firma schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären erstmals eine Dividende vor.
In Kürze sollen klinische Daten vorliegen zu Macitentan, das Tracleer ablösen soll. Vorklinische Studien (Phase II) laufen zudem mit Stoffen gegen Multiple Sklerose, Asthma, Psoriasis und einem neuartigen Antibiotikum.
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Im vergangenen Jahr konnte der Pharmakonzern dank kräftiger Einsparungen den Gewinn noch einmal steigern. 2011 dürfte der zunehmende Einsatz von Generika die Gewinne aber zum Schmelzen bringen. Sanofi steht vor der Herausforderung, dass Patentabläufe für Medikamente mit Mrd.-Umsätzen der Generika-Konkurrenz ausgesetzt sind. Bis 2013 verlieren Bestseller wie Taxotere und Eloxatin, Plavix und Lovenox ihren Patentschutz.
Derzeit prüft Sanofi die Bücher von Genzyme. Dabei geht es vor allem um Lemtrada, einem Mittel gegen Multiple Sklerose. Die Erwartungen gehen hier weit auseinander. Nach -Schätzungen von Genzyme könnte es 5 Jahre nach Zulassung 3,5 Mrd. USD Umsatz bringen. Sanofi-Aventis erwartet deutlich weniger.
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Im Mittelpunkt der Gespräche steht jetzt die Bewertung von Alemtuzumab – der monoklonale Antikörper kommt bereits bei chronischer lymphatischer Leukämie zum Einsatz und Genzyme strebt die Zulassung bei Multipler Sklerose an. Durch ein Contingent Value Right könnten weitere Zahlungen an die Aktionäre fließen, wenn die neue Indikation Erfolg hat.
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