Die von der EBD Group organisierte Fachkonferenz BioPharm AmericaTM 2011, die vom 7. – 9. September im Boston stattfindet, dürfte für die Biotech-Szene eine der produktivsten Partnering Veranstaltungen des Jahres werden. Die größten Pharma- und Biotech-Unternehmen der Welt, u. a. Abbott, AstraZeneca, Bayer, Bristol-Myers Squibb, Celgene, Genentech, Gilead, GlaxoSmithKline, Merck, Novartis, Novo Nordisk, Nycomed, Pfizer, Roche, Sanofi-Aventis-Genzyme, Shire und Takeda-Millennium werden erwartet.
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Bei der Entwicklung eigener Medikamente sieht es mau aus. Doch als Technologielieferanten fahren deutsche Biotechunternehmen durchaus Erfolge ein. Das zeigen Beispiele wie Evotec bei der Entwicklung von Biomarkern für Roche, Quiagen, die ihre starke Stellung im Bereich der Genanalyse zum Aufbau eines Diagnostikgeschäfts nutzte oder die Spezialisierung von Morphosys auf die Entwicklung von Antikörpern, die mittlerweile eine relativ große Rolle im Pharmageschäft spielen.
Handelsblatt
Roche hat am Standort Penzberg in neue Produktions- und Laborflächen 158 Mio. € investiert. Auf zusätzlich etwa 20.000 Quadratmetern wurden Forschungs- und Entwicklungskapazitäten ausgeweitet, um in Penzberg die Herstellungsverfahren neuer therapeutischer Eiweiße bis zur Marktreife weiterzuentwickeln.
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In den nächsten 3 Jahren wird Evotec nach Biomarkern für Krebsmedikamente suchen, die sich bei Roche in der Entwicklung befinden. Diese sogenannten Companion Diagnostics ermöglichen eine personalisierte Krebstherapie.
Evotec kann sich auf die – im Februar durch die Übernahme von Kinaxo erworbene – PhosphoScout-Technik stützen. Diese Technik ermöglicht es, über Phosphorylierungsmuster die Aktivität von Proteinen zu erkennen. So werden die zu entwickelnden Biomarker, patientenindividuell die beste Dosierung und Wirkung gezielt wirksamer Krebsmedikamente besonders präzise vorhersagen können.
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