Sonntag, 20.05.2012

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28. Juli. 2011

Cytos: Millionenverlust im ersten Halbjahr

Das Zürcher Biotechunternehmen hat im ersten Halbjahr 2011 einen Verlust von 10 Mio. CHF eingefahren. Das Unternehmen verfügt bisher über kein zugelassenes Medikament – der Umsatz von 1 Mio. stammt hauptsächlich aus der Umsatzabgrenzung von Lizenzgebühren mit Novartis sowie aus einem Technologietransfer.
Die Betriebskosten beliefen sich auf 10,3 Mio. Gegenüber dem Vorjahr gelang es – hauptsächlich bei den Personal- und Forschungskosten – den Aufwand um 4,1 Mio. zu reduzieren.
Cytos hat sich auf die Entwicklung sog. Immunodrugs spezialisiert. Es werden 73 Mitarbeiter beschäftigt. Nach aktueller Finanzplanung ist Cytos bis Anfang 2012 finanziert.
Tages Anzeiger

21. Juli. 2011

Actelion schreibt rote Zahlen

Der starke Franken ist die kleinere Ursache für den Verlust der Schweizer Biotechfirma. Vor allem die hohen Rückstellungen für den Rechtsstreit mit Asahi Kasei haben Actelion in die roten Zahlen gedrückt. Zudem bekommt Tracleer in den USA die Konkurrenz durch Letairis von Gilead zu spüren.
Im ersten Halbjahr 2011 wies Actelion einen Nettoverlust von 262,3 Mio. CHF aus. Vor einem Jahr wurden noch 254,2 Mio. Gewinn verbucht. Auch im Gesamtjahr rechnet man mit einem Verlust.
Handelsblatt

28. April. 2011

Cytos bleibt in der Verlustzone

Trotz Umsatzverdoppelung und niedrigeren F & E Kosten wurde der Verlust unterm Strich wegen eines schwächeren Finanzertrages nochmals ausgeweitet. Einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gibt das Unternehmen mit dem Quartalsbericht traditionell nicht.?
swissinfo.ch

13. Dezember. 2010

Intercell: Impfstoff floppt, Kurs stürzt ab

Ein Impfstoffpflaster gegen Reisedurchfall sollte die Wiener Intercell aus den roten Zahlen führen. Bei erfolgreicher Zulassung wurde ab 2014 mit einem Umsatzschub von 200 Mio. € gerechnet. In den finalen Studien vor der Zulassung funktionierte zwar der Transfer des Impfstoffs durch das Pflaster, der Impfstoff selbst zeigte jedoch nicht die erforderliche Wirkung. Der Kurs der Intercell-Aktie fiel auf 10,00 €.
Der Jahresverlust wird nun erheblich höher als prognostiziert ausfallen. Die Ausgaben für F & E werden 2011 um 30 Mio. € gekürzt.
Der Flopp soll durch steigenden Verkauf des marktreifen Impfstoffes gegen Japanische Enzephalitis sowie Forcierung der Impfstoffentwicklung im Bereich Krankenhausinfektionen kompensiert werden. Insgesamt sind 8 Projekte, unter anderem gemeinsam mit Merck, in der Pipeline. Die Pflaster-Technologie will Intercell weiterentwickeln.
Kurier