Das auf den ersten Blick als bürokratischer Anachronismus erscheinende ArzneimittelMarktNeuOrdungsGesetz wird zum Katalysator für ein intensives Strategisches Marketing. Denn die ohnehin knapp bemessene Zeit des Patentschutzes vergeht mit bürokratischen Grabenkämpfen, wenn das Marketing jetzt nicht parallel zur klinischen Entwicklung beginnt. mehr…
Schon in wenigen Jahren wird jeder Mensch sein persönliches Genom für weniger als 1.000 Euro komplett bestimmen lassen können. Für die Medizin bedeutet die genetische Analyse einen erheblichen Forschritt. Viele Krankheiten können so besser verstanden und gezielter behandelt werden. mehr…
Die Ursache des Morbus Alzheimer liegt trotz großer Anstrengungen weiter im Dunkeln. Manche Wissenschaftler vermuten eine Infektionskrankheit, andere halten Alzheimer für angeboren und wieder andere glauben, dass die krankheitsspezifischen Amyloid-Plaques bei der Immunabwehr eine Rolle spielen könnten. Die intensive Suche nach der Ursache der Krankheit hat nicht nur akademische Gründe – von einem besseren Verständnis der Pathogenese verspricht man sich auch neue, effektivere Behandlungsmöglichkeiten. mehr…
Ausgerechnet der Tabak, der jährlich für Millionen Krebstote verantwortlich ist, wird zum Hoffnungsträger für Non-Hodgkin- Lymphom-Patienten: Ein neues gentechnologisches Verfahren nutzt die Tabakpflanze zur Produktion personalisierter Impfstoffe, um den Tumor mit Hilfe des patienteneigenen Immunsystems zu bekämpfen. mehr…
Lieber Philipp Rösler, es fing alles so gut an: Sie waren der einzige Bauchredner Ihrer Partei und mit Ihrer Handpuppe Willi der Sympathieträger im deutschen Gesundheitstheater. Jetzt mag Sie selbst Willi nicht mehr, und man fragt sich, wer ist der Bauchredner, für den Sie den Kasper machen? mehr…
Die Medizin wird von evidenzbasierten Standards dominiert: Therapieschemata werden Diagnosen zugeordnet – Patienten gleicher Diagnose werden mit gleicher Medizin verarztet. Dabei liegen die Ansprechraten meist unter 70%. Die personalisierte Medizin sucht durch molekulare und genetische Diagnostik optimale Strategien und findet die individuell am besten geeignete Therapie. mehr…
Lieber Phillip Rösler,
Nach dem Wahldesaster in Nordrhein-Westfalen melden viele Medien bereits das Ende Ihrer Kopfpauschale, während Sie, lieber Philipp Rösler, beharrlich daran festhalten – aber woran eigentlich? Aus Ihrer Kopfpauschale ist ein Zusatzbeitrag von 30.- € für jeden Versicherten geworden. Das ist keine Reform, sondern schlichter Betrug!
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Die Impfung gegen Bluthochdruck ist keine Utopie mehr. Der am weitesten entwickelte Impfstoff induzierte in einer Phase II-Studie hohe Antikörper-Titer gegen Angiotensin II und senkte den Tagesblutdruck erheblich. mehr…
Reo-Viren wirken nicht nur im Experiment zytotoxisch sondern eignen sich auch für die Krebstherapie beim Menschen: Kanadische Forscher, die 6 Patienten Reo-Viren in Prostatakarzinome injizierten und später die Malignome operativ entfernten, wiesen bei der histologischen Untersuchung der Tumore eine erhebliche Antitumor-Aktivität der Viren nach. mehr…
Lieber Philipp Rösler,
man kann Sie eigentlich nur noch beglückwünschen! Kaum haben Sie neue Verordnungen zur Preisbildung von Arzneimitteln verkündet, steigt Ihre Beliebtheit sprunghaft an. Infratest bescheinigt Ihnen, dass Sie von den hinteren Rängen schlagartig auf Platz fünf in der Skala der beliebtesten Politiker vorgerückt sind.
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Lieber Philipp Rösler,
herzlichen Glückwunsch zur Beförderung zum Bundesgesundheitskanzler! Jetzt untersteht Ihnen zum Thema Gesundheit das halbe Bundeskabinett. Oder wie darf man die neue Kommission zur Gesundheitsreform verstehen?
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Lieber Philipp Rösler,
kaum im Amt, schon sollen Sie allen Mist der Vergangenheit auf Ihren schmalen Schultern tragen? Wie schafft man das ohne selbst krank zu werden? Haben Sie als Arzt dafür eine Therapie? Überhaupt, wie ist das für Sie ganz persönlich? Sie sind der erste Arzt, der jemals Bundesgesundheitsminister wurde. Verträgt sich der hippokratische Eid mit dieser Funktion? Schließlich haben Sie geschworen, alles zum Wohle des Patienten zu tun. Doch wie wollen Sie das System kurieren ohne Patienten auf vielfältige Art zu belasten?
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eHealth und Telemonitoring können die Medizin schon morgen effektiver machen. Die Bausteine zur Entwicklung zeit- und kostensparender, vor allem aber auch patientenfreundlicher Therapiesysteme sind heute bereits vorhanden. mehr…
Trotz guter Umsätze in 2009 werden Biotech- und Pharmaunternehmen die Wirtschaftskrise noch zu spüren bekommen. Dafür werden vor allem die leeren Kassen der Krankenversicherungen sorgen. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Capgemini könnte den Unternehmen das Schlimmste noch bevorstehen. Aber während Pharmahersteller über Sparen nachdenken, stellen Medizintechnik-Unternehmen neue Mitarbeiter ein. mehr…
Neues Sparprogramm im Neuen Jahr?
Lieber Philipp Rösler,
Warum tun Sie sich diesen Job eigentlich an? Alle Ihre Vorgänger wirkten hilflos gegen die eisernen Gesetze der Demographie und hätten besser Kostendämpfungsminister heißen sollen. Immer mehr ältere Menschen brauchen immer mehr Gesundheitsleistungen, jeder Fortschritt in Diagnose und Therapie verursacht zusätzliche Kosten. Wie soll das alles bezahlt werden? Und jetzt auch noch die Finanzkrise!
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In Anbetracht der steigenden Lebenserwartung wird sich die Zahl der Alzheimerpatienten in Deutschland bis zum Jahr 2030 voraussichtlich auf zwei Millionen verdoppeln. Neue umfassende Therapie- und Versorgungskonzepte, die die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen und die Kosten für das Gesundheitssystem senken, sind dringend erforderlich. mehr…
Experten prognostizieren, dass eHealth den Pharmaunternehmen mittelfristig ernsthaft Konkurrenz machen wird. mehr…
Ärzte leiden zunehmend unter Patienten, die sich im Internet bereits selbst eine Diagnose besorgt haben. mehr…
Nach neuen Forschungsergebnissen sind Veränderungen der SHOX-Regulator-Gene eine häufige Ursache des Kleinwuchses. Trotz normalem SHOX-Gen ist das Wachstum vermindert, wenn es durch defekte Regulator-Gene zu einer Fehlsteuerung der SHOX-Funktion kommt. mehr…
Höherer Umsatz, mehr Neugründungen, niedrigere Verluste - die deutsche Biotechnologie steht laut einer neuen Studie passabel da. Doch vielen Firmen könnte bald das Geld ausgehen, weil sich Wagnisfinanzierer zurückziehen. mehr…
Experimentell lassen sich Krebszellen durch IgE-Antikörper sehr effektiv bekämpfen: In vitro stimulierte IgE-Trastuzumab die Mastzellen wie bei einer allergischen Reaktion und löste eine massive Attacke gegen menschliche Brustkrebszellen aus. mehr…
Transplantierte neurale Stammzellen können zur Entwicklung von ZNS-Tumoren führen. Bei einem israelischen Kind wurden vier Jahre nach der Behandlung mehrere langsam wachsende Tumore in Gehirn und Rückenmark nachgewiesen. mehr…
Schaden hohe Vitamin C- und E-Dosen mehr als sie nutzen? Antioxidantien inaktivieren freie Radikale und senken die Insulinempfindlichkeit. Sie machen die gesundheitsfördernde Wirkung von Sport so möglicherweise zunichte. mehr…
Der Blick in die Zukunft kostet nicht einmal 1000 Dollar. Für diesen Preis bieten mehrere Firmen Gen-Selbsttests an, um genetische Veranlagungen für Krankheiten wie z.B. Diabetes nachzuweisen. Die Ergebnisse werden den Probanden oft in sog. streng geschützten Online-Bereichen zur Verfügung gestellt. mehr…
Die Aussicht auf den Mega-Blockbuster des 21. Jahrhunderts inspiriert die Biotech-Branche zu erheblichen Forschungsanstrengungen. Die Inzidenz des Morbus Alzheimer nimmt stark zu, der Bedarf für effektive Behandlungen wird immer größer, doch der therapeutische Durchbruch lässt auf sich warten. Welche Firma wird am Ende erfolgreich sein? mehr…
Seit rund 30 Jahren wird in Deutschland – teilweise unter hochtrabenden Bezeichnungen wie Strukturreform – Kostendämpfungspolitik im Gesundheitswesen gemacht. Dabei ist die Geschichte dieser Reformen eine Geschichte des permanenten, meist unausgesprochenen Betrugsvorwurfs. mehr…
Ein Drittel der etwa 2.100 deutschen Krankenhäuser haben das Jahr 2008 mit Verlusten aus dem laufenden Geschäft abgeschlossen. Rund 30 Kliniken stehen vor dem Aus. Auch die 38 Universitätskliniken, bisher von der Politik aus Kostendiskussionen weitgehend herausgehalten, werden sich dauerhaft nicht finanzieren lassen. Neue Ideen tun Not, denn die Finanzkrise wird die Situation noch dramatisch verschärfen. mehr…
Werden die Herzgefäße nach einem Infarkt durch einen Katheter wieder eröffnet, ist das Herz damit noch lange nicht gerettet. Ein Teil des wieder durchbluteten Gewebes stirbt ab, weil es den zugeführten Sauerstoff nicht verträgt. Hier wird vielleicht bald ein neues Biotec-Produkt helfen: FX06 verhindert Reperfusionsschäden und halbiert das Infarktareal. mehr…
Arzneimittelhersteller verdanken gut 80 Prozent ihres Umsatzes der Generation 50plus. Viele Firmen setzen dabei in ihrer Kommunikation fast ausschließlich auf traditionelle Medien. Sie übersehen, dass auch ältere Menschen längst intensive Internetnutzer geworden sind. Für die kommenden Jahre muss mit einem weit überproportionalen Anstieg der silver Surfer gerechnet werden mehr…
Informationsflut überfordert. Besonders jüngere Menschen schalten ab, weil sie mit News überhäuft werden. „News Fatigue“ – Nachrichtenmüdigkeit, nennt eine von der Associated Press in Auftrag gegebene Studie dieses Phänomen mehr…